Der Nürnberger Grafiker Georg Baier entlarvt in seinen Arbeiten die Absurditäten unseres Alltags.
Seine karikaturhafte Figuren wirken wie Marionetten. Sie stecken fest in Rollenbildern, Erwartungen und alltäglichen Zwängen. Die deutliche Übertreibung nutzt Baier als Werkzeug: Er verzerrt Gesten, Proportionen und Mimik, um gesellschaftliche Probleme und verfahrene Verhaltensmuster sichtbar zu machen. Er blickt auf die kleinen Machtspiele, Abhängigkeiten und verdeckten Konflikte im Zwischenmenschlichen. Sie zwingen die Betrachter dazu, sich selbst in den verformten Gestalten wiederzuerkennen.
Bei der Vernissage am Freitag, 6. November , um 19 Uhr wird ein gemeinsam mit Ingo Cesaro gestalteter Kalender für 2027 vorgestellt.

Georg Baier: Kunstkalender 2027
Zur Finissage am Sonntag, 13. Dezember, findet ein Künstlergespräch Gerog Baier und Ingo Cesaro statt. Dabei wird Ingo Cesaro vor Ort Plakatgedichte auf einer Handnudel drucken.
Die Ausstellung in der Städtischen Galerie Schwabach läuft vom 7. November bis 13. Dezember.
Geöffnet ist Do-Fr 11 -18, Sa 10- 13, Sonn- und feiertags 13 .16 Uhr. Eintritt frei. Barrierefrei. Zur Ausstellung