Führung von Peter Feser durch Fesers Automuseum

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Zeit:
16.07.2026
Ort:
Sammlung "Feser Tradition", Walpersdorfer Straße 6, Schwabach


Führung Peter Feser im Automuseum Schwabach

Der Künstlerbund Schwabach durfte dank unserem Mitglied Peter Feser ein Automuseum besuchen, das in der Region viel zu wenig bekannt, aber dennoch bemerkenswert, ist: die Sammlung „Feser Tradition“

Besonders wertvoll war, dass uns Peter Feser selbst durch die Sammlung führte, was dem Besuch eine persönliche Note verlieh.
Eindrucksvoll spannend waren die Geschichten und Zusammenhänge, die Peter zu den einzelnen Fahrzeugen erzählen konnte – sie machten den Besuch nicht nur lehrreich, sondern auch lebendig und einzigartig.

Dabei ist die Sammlung selbst beeindruckend: 72 Fahrzeuge aus den Jahren 1921 bis 1990, darunter PKW, Motorräder, Traktoren und diverse Nutzfahrzeuge. Ein Großteil davon ist nicht nur restauriert, sondern auch fahrbereit.

Hinter dem Museum steht die Feser-Graf-Gruppe, ein Familienunternehmen, das heute zu den größten Autohandelsketten Deutschlands zählt.
Doch die Wurzeln des Museums liegen im rein privaten Engagement von Seniorchef Udo Feser. Das macht den Ort einzigartig: Hier wurde keine streng kuratierte Ausstellung nach musealen Maßstäben geschaffen, sondern eine persönliche, über Jahrzehnte gewachsene Sammlung präsentiert – eine motorisierte Familiengeschichte.

Begonnen hat alles mit einer Werksvertretung für Auto Union und VW. Heute finden sich hier vor allem Fahrzeuge der Vorläufermarken Wanderer, Horch, DKW, NSU und Audi, aber auch prestigeträchtige Töchter des VW-Konzerns wie Porsche, Lamborghini, Land Rover und Jaguar. Hinzu kommen seltene Prototypen, Entwicklermodelle und Wagen mit einem besonderen persönlichen Bezug zur Familie Feser.

Die Präsentation folgt keinem starren chronologischen Schema. Stattdessen entsteht ein lebendiger Überblick, der die technische und gestalterische Evolution des Automobils über fast sieben Jahrzehnte sichtbar macht. Für Liebhaber der Designgeschichte ist dies ein wahres Geschenk: Man wandert vom schlichten Funktionalismus der Zwischenkriegszeit über die chromglänzende Pracht der Wirtschaftswunderjahre bis hin zu den ersten aerodynamisch geprägten Formen der 1980er Jahre.

Der eigentliche Wert dieser Sammlung liegt nicht nur in der Seltenheit einzelner Exponate, sondern in ihrer geschlossenen Gesamtheit. Sie bietet ein fundiertes, greifbares Bild davon, wie sich das Automobil zwischen 1921 und 1990 technisch, ästhetisch und kulturell entwickelt hat.